aidable

Wir im Porträt

Veröffentlicht von Corinna am

team aidable - anne, corinna, lukas

Gründerin & Ideengeberin

Anne

Anne Reisig

UI/UX Designer

Anne hat selbst jahrelang unter Essstörungen gelitten. Mit am schlimmsten war es für sie, mit ansehen zu müssen, wie sehr es ihre Angehörigen belastete und wie hilflos sie sich in dieser Situation fühlten. Jetzt wo es ihr besser geht, ist es daher ihr größtes Anliegen, ihrer Geschichte eine Wendung zu geben und aus ihren Erfahrungen einen Mehrwert für andere zu generieren – ein absolutes Herzensprojekt von ihr also. Sie übernimmt die Bereiche Design und Content/ Product Creation

Allrounder

Lukas

Lukas Randig

Business Finance

Lukas ist selbst Angehöriger einer Person, die unter Essstörungen leidet. Daher hat er bereits einige Erfahrung im Umgang mit Betroffenen gesammelt und kann sich gut in die Situation von Angehörigen hineinversetzen. Er versucht, die Welt aus ihren Augen wahrzunehmen und bringt diesen Blickwinkel in das Startup und die Produktentwicklung ein. Er übernimmt die Bereiche Business, Legal sowie Communication

Neugierige Problemlöserin

Corinna

Corinna Rohr

Software Developer

Corinna ist ein neugieriger Mensch und möchte Lösungen für echte Probleme schaffen. Ihr Interesse an Menschen brachte ihr Erfahrungen mit Essstörungen im privaten Umfeld. Dabei wuchs ihr Wunsch, Menschen Kommunikation erlernen lassen zu können, wodurch ein enormer Mehrwert für die Gesellschaft geschaffen werden könnte. Sie übernimmt die Bereiche IT, Marketing, Research und Product Stategy

Psychologist (PhD), Schwerpunkt Essstörungen

Harriet Walker Therpeut

Dr. Harriet Walker

Psychologin

Harriet hat sich während ihres Psychologie-Studiums auf Essstörungen spezialisiert. Dabei hat sie unter anderem für stationäre Dienste mit diesem Schwerpunkt wöchentliche Betreuungsabende für die Angehörigen von Essgestörten geleitet. Auch als mittlerweile promovierte Psychotherapeutin arbeitet sie aktuell in einer Einrichtung für Essstörungen und bringt daher praxisnahen Input und professionelle Expertise in das Startup ein.

Kategorien: aidable

Corinna

Hallo, ich bin Software Entwicklerin & Co-Founder. Der Mental Health Bereich war schon immer sehr interessant für mich, weil es in meinem sozialen Umfeld immer wieder Problemfälle gab.

2 Kommentare

Bettina · April 14, 2022 um 4:24 pm

Hallo Ihr Lieben,
ich möchte euch gerne ein Feedback geben. Zu allererst: Ihr seid toll! Ich habe bereits einmal mit Lukas telefoniert und die Videos von Anne sind sehr informativ.
Weiter so!
Ich habe aber auch eine Anregung. Ich bin ja Mutter eines betroffenen Jungen. Die Essstörungen ist schon lange keine „Mädchenkrankheiten“ mehr. Nun ist es so, dass Anne ja als ehemalige Betroffene, aus Ihrer Sicht und Ihren Erfahrungen heraus Tipps gibt. Falls ihr eine Möglichkeit seht, den männlichen Part mit einzubeziehen, wäre das hilfreich. Für Eltern von Jungs ist das echt hart, wenn immer nur alles auf das weibliche Geschlecht abzielt. Ich hab mir schon oft gedacht … Hey, ich hab aber einen Jungen, der krank ist….
Zudem würde ich mir wünschen, dass ihr kurz darauf eingehen könntet, wie man sich als Eltern oder Bezugsperson am besten verhält, wenn der Betroffene die Erkrankung leugnet. Anne erklärte in einem Video, dass zu Anfang mit allen Mitteln versucht, die Erkrankung zu vertuschen und der Betroffene lügt und lügt und lügt. Schwer auszuhalten als Elternteil!

Ich hoffe, mein Feedback auf diesen Weg ist in Ordnung und verbleibe mit herzlichen Grüßen
Bettina

    Anne Reisig · April 22, 2022 um 3:14 pm

    Hallo liebe Bettina,

    vielen Dank für dein Feedback und deine lieben Worte!
    Freut uns sehr, dass dir unsere Videos gefallen.
    Du hast absolut recht, dass Essstörungen schon lange kein ausschließliches „Mädchen-Thema“ mehr sind und die männlichen Betroffenen bislang zu wenig Aufmerksamkeit bekommen.
    Wir haben vor in Zukunft gezielt auf verschiedene Sichten und Persona einzugehen und nehmen hier gerne deine Anregung mit!
    Leider haben viele Angehörige das Problem nicht zu wissen, wie sie mit der:m Betroffenen umgehen sollen oder das Thema Essstörungen ansprechen, wenn die Erkrankung noch geleugnet wird.
    Konkrete Tipps versuchen wir auch hierfür mit Expert:innen herauszufinden, aktuell würde ich dir raten zu versuchen mit deinem Sohn darüber zu sprechen was ihn belasten könnte.
    Häufig ist die Essstörung eine Art Ventil für tieferliegende Probleme. Manche versuchen beispielsweise ihren wahrgenommenen Kontrollverlust in einem Lebensbereich auszugleichen oder auf diese Weise mit Stress umzugehen. Wenn man im Gespräch eine mögliche Ursache für das Problem herausfindet, hilft das ggfs. schon bei der Einsicht oder der Bereitschaft an einem therapeutischen Ersttermin teilzunehmen, bei dem die Lage von einer außenstehenden Person professionell eingeschätzt wird.

    Ich hoffe das hilft dir weiter und wünsche dir alles Gute für dich und deinen Sohn!
    Liebe Grüße,
    Anne

Schreibe einen Kommentar

Avatar-Platzhalter

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

15 − drei =